London is calling Über 20 Jahre ist es her, seit ich das letzte Mal in London war. Höchste Zeit also der Queen mal wieder einen Besuch abzustatten. Mit der Swiss ging es anfangs Dezember in 90 Minuten nach London Heathrow und im Anschluss direkt mit der Underground bis zu unserem Hotel. Wir haben uns die Oyster Visitor Card gekauft, völlig easy zum benützen und das Beste, die Karte hat kein Verfallsdatum und ist auch übertragbar. Wobei wir sicher wieder kommen werden, dann aber vermutlich im Sommer, wenn alles schön grün ist und man auch mal draussen sitzen kann. Übernachtet haben wir im Hotel H10 London Waterloo. Die Zimmer sind sensationell und bieten einen Blick auf die Stadt. Von der Dachterrasse aus geniesst man, Cocktail schlürfend, den Blick auf das London Eye und die Stadt, was will das Herz mehr.
Wie für alle Touristen stand natürlich auch für uns das volle Programm auf dem Plan: London Bridge, Westminster Abbey, Big Ben (zur Zeit wegen Renovations-Arbeiten leider verhüllt), London Eye, Buckingham Palace, Tower Bridge, Tower of London, etc. Vorbei am Trafalgar Square und bis zum Piccadilly Circus, welcher uns irgendwie grösser in Erinnerung war. Es gab so viel zu sehen, dass ich gar nicht alles aufzählen kann. Uns war es wichtig, vieles zu Fuss zu entdecken, denn nur so sieht man auch versteckte Schönheiten, welche einem sonst vielleicht verborgen blieben. Nach einem kurzen Spaziergang durch den wunderschönen St. James Park, gelangten wir zum Buckingham Palace. Aber was soll ich sagen, die Queen hatte leider nicht geöffnet :-). Da wir die Wachablösung bereits einmal gesehen hatten, sind wir dann mit der Underground weiter gefahren. Ich wollte unbedingt noch ins Nobelkaufhaus "Harrods" – das muss man einfach mal gesehen werden. Aber zum Einkaufen ist es mir dann doch zu teuer... Gegessen haben wir natürlich auch und was isst man traditionell in London? Genau, Fish and Chips... für die, die es mögen natürlich ein MUSS. Für diese Spezialität sind wir extra zum bekannten Poppies Fish and Chips gegangen. Sehr fein, sage ich Ihnen, aber auch teurer. Günstiger geht es immer und ich denke auch dort ist man gut. Hier bezahlt man eben auch den Namen. Bei schönstem Wetter bummelten wir durch die verschiedenen Stadtteile. Besonders gefallen hat uns Soho mit seiner Carnaby Street, ein lässiges Viertel mit coolen Bars, Geschäften und Restaurants. Unbedingt sehen wollte ich natürlich auch den Camden Market, ich hatte schon so viel davon gehört und im TV gesehen, dass es für mich ein Muss war. Unzählig viele Geschäfte, Marktstände und Buden, unglaublich was man alles kaufen kann. Wichtig! Da sehr vieles nicht echt ist, vergessen Sie nicht zu Feilschen, nur so kommt man zu einem sehr gut gemachten "Gucci"-Schal :-). Wichtig zu beachten, am Wochenende hat es unfassbar viele Menschen, wenn Sie die Möglichkeit haben, verschieben Sie den Besuch auf unter der Woche, dann ist es etwas ruhiger. Auf dem Weg zurück ins Hotel gönnten wir uns in einer umgebauten Fire Station noch ein Glas Wein und Pommes, bevor es dann schon wieder ans Koffer packen ging. Die Zeit vergeht einfach viel zu schnell, aber ich war sicher nicht das letzte Mal da. Und wer weiss, vielleicht macht mir die Queen beim nächsten Mal ja die Türe zum "Afternoon Tea" auf. Ich bringe ihr dann auch feine Schoggi aus der Schweiz mit :-).